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08.01.2015, 13:30 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU-Kreisverband Lingen ruft zur Teilnahme an der Anti-Pegida-Demonstration am 12. Januar 2015 auf

Der CDU-Kreisverband Lingen ruft in einer Spezial-Ausgabe seines Newsletters zur Teilnahme an der Anti-Pegida-Demonstration am 12. Januar 2015 auf, das vom „Forum Juden-Christen Altkreis Lingen“ organisiert wird. Die Demonstration in Lingen soll um 18 Uhr vom Bahnhofsgelände in Lingen aus beginnen. Der genaue Wortlaut der Aufforderung lautet:

WIR ALS CHRISTLICH-DEMOKRATISCHE UNION (CDU) IN STADT UND ALTKREIS LINGEN WOLLEN DEM AUFRUF DES FORUMS JUDEN-CHRISTEN ZUR DEMONSTRATION AM 12. JANUAR 2015 FOLGEN UND RUFEN ALLE CDU-FUNKTIONS-, MANDATSTRÄGER UND MITGLIEDER UNSERERSEITS DAZU AUF, SICH AN DER DEMONSTRATION ZU BETEILIGEN.
 
„Grundlage unserer Politik war und ist das christliche Menschenbild. Die Würde des Menschen und deren Unverletzlichkeit sind Maßstab unserer Werteordnung. Wer dies in Zweifel zieht und mit Ausgrenzung, Fremden- und Islamfeindlichkeit, Radikalisierung sowie Diskriminierung reagiert, denen gilt unser deutlicher und lautstarker Widerspruch.
 
Zwar teilen wir nicht alle in dem Aufruf des Forums getätigten inhaltlichen Aussagen, jedoch ist es uns ein tiefes Anliegen, für unsere Überzeugungen einzustehen. Gerade deshalb ist es wichtig, andere Meinungen, kritische Stimmungen und begründete Ängste wahrzunehmen, sich diesen zu stellen und mit sachlichen Diskussionen und guten Argumentationen zu begegnen. Die Menschen, die im Rahmen der Pegida-Veranstaltungen auf die Straße gehen, verbindet Unzufriedenheit und die Sorge um ihre Zukunft. Es ist gerade Aufgabe der Politik, diesen Menschen zu erklären, weshalb wir beispielsweise die Bereitschaft in unserer Gesellschaft zeigen müssen, in Not geratene Flüchtlinge aufzunehmen, diesen Hilfe zu leisten und unter uns willkommen zu heißen. Gerade in unserer Region haben wir in der Vergangenheit gute Erfahrungen damit machen können und hatten damals eine „Willkommenskultur“ entwickelt, die es neu aufzulegen gilt.
 
Mit unserer Teilnahme an der Demonstration am 12. Januar 2015 wollen wir zunächst gemeinsam mit allen anderen Beteiligten Zeichen setzen. Ein Zeichen für eine tolerante, weltoffene, solidarische und freie Gesellschaft. Ein Zeichen gegen das Schüren von Ängsten und Vorurteilen. Ein Zeichen gegen radikale, ausländerfeindliche und menschenverachtende Ressentiments.
 
Daran muss sich aber eine inhaltliche Auseinandersetzung anschließen. Daher werden wir uns sicherlich im Rahmen unseres Jahresauftaktes am 22. Januar 2015 im Foyer des Theaters an der Wilhelmshöhe in Lingen sowie insbesondere auf unserem „Zukunftsforum Asyl“ am 24. Februar 2015 im Wöhlehof in Spelle all diesen Themen widmen. Wir wollen uns im neuen Jahr intensiv mit den aktuellen Herausforderungen beschäftigen und laden alle zum Mitdiskutieren ein.“

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